Urologie
Hauptabteilung für Urologie

Vasektomie & Refertilisierung

Vasektomie

Bei einer abgeschlossenen Familienplanung mit dem Wunsch einer sicheren Verhütung kann eine Vasektomie durchgeführt werden (Sterilisation des Mannes). Dabei wird der Samenleiter (medizinisch „vas deferens“) durchtrennt. Orgasmus und Samenerguss sind im Anschluss unverändert vorhanden, allerdings sind keine befruchtungsfähigen Spermien enthalten.

Die Kosten für eine Vasektomie werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Im Anschluss an die Vasektomie müssen zwei Spermiogramme zur Erfolgskontrolle durchgeführt werden.

Erst bei Erhalt von zwei Spermiogrammen ohne Nachweis von Spermien ist keine weitere Verhütung mehr notwendig, bis zu diesem Zeitpunkt sollte jedoch eine strikte weitere Verhütung durchgeführt werden.

Wichtig zu wissen ist, dass dieser Eingriff nur mittels einer aufwendigen erneuten Operation (Vaso-Vasostomie, „VasoVaso“) wieder rückgängig gemacht werden kann, sodass Sie sich erst nach reiflicher Überlegung, auch in Absprache mit Ihrer Partnerin, für diesen Eingriff entscheiden sollten. Da es sich hierbei um einen technisch sehr aufwändigen Eingriff mit dem OP-Mikroskop handelt, sind die Kosten deutlich höher, als bei der Vasektomie. Auch hierfür erfolgt keine Kostenerstattung durch die Krankenkassen.Wichtig zu wissen ist, dass dieser Eingriff nur mittels einer aufwendigen erneuten Operation (Vaso-Vasostomie, „VasoVaso“) wieder rückgängig gemacht werden kann, sodass Sie sich erst nach reiflicher Überlegung, auch in Absprache mit Ihrer Partnerin, für diesen Eingriff entscheiden sollten. Da es sich hierbei um einen technisch sehr aufwändigen Eingriff mit dem OP-Mikroskop handelt, sind die Kosten deutlich höher, als bei der Vasektomie. Auch hierfür erfolgt keine Kostenerstattung durch die Krankenkassen.

Refertilisierung / Vasovasostomie („Vaso-Vaso“)

Hierbei handelt es sich um die Operation der Wahl bei erneutem Kinderwunsch nach Vasektomie (Durchtrennung der Samenleiter). Es handelt sich um die Wiederzusammenführung der durchtrennten Samenleiter, auch „Refertilisation“ genannt. Hierdurch wird die Vasektomie wieder rückgängig gemacht. Der Eingriff wird mikroskopisch durchgeführt.

Die Kosten für eine mikrochirurgische Refertilisierung werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Da es sich um einen mehrstündigen mikrochirurgischen Eingriff handelt, fallen Kosten in Höhe von ca. 3500.-€ an. Ist ein stationärer Aufenthalt gewünscht, steigen die Kosten. Eventuell kann eine Teil-Erstattung durch Ihre Krankenkasse erfolgen. Das ist aber gesondert zu beantragen.

Während der Operation kann in über 90% eine Durchgängigkeit der Samenleiter bds. erreicht werden. Eine Schwangerschaft kann laut Statistik in ca. 50% der Fälle erwartet werden, wobei hier Alter, Vorerkrankungen, Spermienqualität und die Zeit seit der Vasektomie etc. eine große Rolle spielen. Mit einer Schwangerschaft ist nicht vor 6 Monaten nach dem Eingriff zu rechnen.

Die Wunden verheilen in der Regel innerhalb von ca. 10 Tagen. Üblicherweise werden selbstauflösende Fäden für den Wundverschluss verwendet. Für die erste Woche nach der OP empfiehlt sich eine strikte körperliche Schonung sowie das Tragen enger Unterhosen bzw. eines speziellen Suspensoriums. Duschen ist nach 3 Tagen nach der Operation erlaubt.

Übersicht Urologie
Kontakt
Team
Behandlungsspektrum
Moderne Lasertherapien
Konsiliarärzte Plastische Chirurgie
Publikationen & Presse
Übersicht Urologie
Kontakt
Team
Behandlungsspektrum
Senkung von Beckenorganen
Inkontinenz
Fistelchirurgie
Impotenz
Gut- und bösartige urologische Tumor­erkrankungen
Lymphknotenmetastasen bei Hodenkrebs
Harnröhrenverengungen
Urogenitale Fehlbildungen
Refertilisierung
Laparoskopische und endoskopische Eingriffe
Konsiliarärzte Plastische Chirurgie
Publikationen & Presse

Suche

Drücken Sie "Enter" zum Starten der Suche