Urologie
Hauptabteilung für Urologie

Inkontinenz

Sowohl Belastungs­harnin­kontinenz als auch Harn­drang­beschwerden mit und ohne Inkon­tinenz sowie vermehrtes nächtliches Wasser­lassen lassen sich oft chirugisch, aber auch mit wenig bzw. nicht invasiven Verfahren verbessern oder heilen.

Auch für Patienten mit neurogenen urologischen Störungen bieten wir eine umfassende Betreuung an.

Die Hauptabteilung für Urologie ist Centre of Excellence (Fa. Boston Scientific, bisher AMS) für die Implantation des künstlichen Blasen­schließ­muskels.

Urin-Inkontinenz bei Mann und Frau

Inkontinenz ist die medizinische Bezeichnung für ungewollten Urin-Verlust. Dies kann Männer und Frauen betreffen, wobei die Ursachen je nach Geschlecht sehr unterschiedlich sind.

Frauen leiden häufig mit zunehmendem Alter unter ungewolltem Urinverlust. Ursache ist hierbei ein zu schwacher oder vorgeschädigter Beckenboden. Im Beckenbodenzentrum München bzw. der Urologie und Gynäkologie der Dr.Lubos-Kliniken finden Sie einen kompetenten Ansprechpartner für dieses Problem.

Bei Männern ist die häufigste Ursache für ungewollten Urinverlust eine Operation im Beckenbereich, meist eine Prostata-Operation, z.B. wegen Prostatakrebs.

Zunächst erfolgt eine umfassende Diagnostik durch Spiegelung und Blasendruckmessung. Anschließend wird ein individuelles Vorgehen besprochen, das Beckenbodentraining, eine begleitende Psychotherapie, Elektrotherapie-Formen und Medikamente miteinbezieht. Sollte all dies nicht den gewünschten Erfolg bringen, so kommt ein operativer Eingriff in Frage.

Schließmuskel-Probleme lassen sich zumeist nur mit künstlichen Materialien operativ beseitigen. Bei Frauen werden häufig Harnröhren-Bändchen eingesetzt. Bei Männern kommen unterschiedliche Implantate zum Einsatz, je nach Ausprägung der Problematik. Hierbei verwenden wir in der Urologie der Dr. Lubos-Kliniken bzw. dem Beckenbodenzentrum München

Neurogene Blasenprobleme (Blasenlähmung, Multiple Sklerose, M. Parkinson etc.)

Die Harnblase wird über das Nervensystem gesteuert. Vereinfacht ausgedrückt werden einerseits über Sensoren in der Harnblase Informationen über den Füllungszustand an das Gehirn geschickt, andererseits erfolgt eine Steuerung der Harnblase über das Gehirn sowie das Blasenzentrum im Rückenmark. Liegt eine Erkrankung des Nervensystems vor, so kann auch die Steuerung der Harnblase und damit das Speichern und Entleeren von Urin gestört sein.

Viele Erkrankungen des Nervensystems können auch zu einer Funktions-Einschränkung der Harnblase führen. Typisches Beispiel ist ein Patient mit Wirbelsäulen-Unfall, der einen Schockzustand der Harnblase erleidet. Je nachdem, welche Nerven betroffen sind, kann die Harnblase eine Überaktivität entwickeln oder gelähmt sein. Weitere Beispiele sind eine Verengung des Spinalkanals, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson.

Die Schwere der Grunderkrankung lässt nicht direkt auf die Blasenfunktion schließen. Eine leichte neurologische Erkrankung kann aber auch als einziges Symptom eine Blasenproblematik aufweisen. Zudem können internistische Erkrankungen bei ausbleibender Behandlung und/oder chronischem Verlauf zu Blasenbeschwerden führen, wie z.B. Diabetes mellitus oder schlecht eingestellter Bluthochdruck.

Oftmals leiden die Patienten unter dauerhaften Harnwegsinfektionen, Schlaflosigkeit durch mehrfaches nächtliches Wasserlassen oder einfach nur einer Depression, da das soziale Leben eingeschränkt wird. Die möglichen Folgen sind vielfältig bis hin zur Notwendigkeit einer Dialyse wegen einem Nierenversagen.

Eine Abklärung der Harnröhre und Harnblase durch Spiegelung und Druckmessung (Urodynamik, UDU) erbringt meist eine klare Einschätzung der Funktionsstörung der Harnblase. Die Diagnostik erfolgt in Absprache mit kooperierenden Neurologen und insbesondere auch Radiologen.

Im Beckenbodenzentrum München werden sehr vielfältige Therapien entsprechend den vielfältigen Ursachen und Ausprägungen von Funktionsstörungen der Harnblase angeboten. Gerne beraten wir Sie hierzu im Rahmen der Sprechstunde.

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