Urologie
Hauptabteilung für Urologie

Impotenz

Neben konservativen Therapie­möglichkeiten der Erektions­schwäche bieten wir als Centre of Excellence (Fa. Boston Scientific (bisher AMS), Coloplast) die Implantation von Erektions­prothesen zur künst­lichen Versteifung des Gliedes an.

Unter erektiler Dysfunktion oder Impotenz versteht man die dauerhafte Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erhalten. Von der erektilen Dysfunktion sind andere sexuelle Störungen wie Mangel an sexueller Lust (Libidostörung) oder Störungen des Samenergusses (Ejakulationsstörungen) zu unterscheiden.

Die Inzidenz der erektilen Dysfunktion nimmt mit dem Alter zu. Man schätzt, dass die Impotenz ca. 20-25% der Männer im Alter von 65 Jahren betrifft.

In den meisten Fällen ist eine körperliche Ursache vorhanden wie Nebenwirkungen von Medikamenten, organische Krankheit oder Störungen der Blutzirkulation, welche die Blutzufuhr in den Penis beeinträchtigen. Häufigster Grund für die Impotenz sind Schäden an den Arterien, wie dies bei Zuckerkrankheit, Arteriosklerose, Nikotinmissbrauch oder chronischem Alkoholismus zu beobachten ist. Diese letztgenannten Krankheiten sind in 60-70% der Impotenzfälle als Ursache verantwortlich. Auch operative Eingriffe können Ursache der erektilen Dysfunktion sein, wie z.B. die häufig in Kauf zu nehmende Impotenz nach radikaler Prostatektomie bei Prostatakarzinom. Auch viele Medikamente wie Blutdruckmittel, Mittel gegen Allergien und Depressionen, Appetitzügler, Beruhigungsmittel und Medikamente zur Behandlung von Magengeschwüren können zur Impotenz führen. Neben diesen organischen Ursachen für die Impotenz kommen in 10-15% der Fälle auch psychische Ursachen wie Stress, Angst, Schuldgefühle sowie Angst vor dem sexuellen Versagen in Frage.

Bevor irgendeine Therapie geplant oder durchgeführt wird, ist es essentiell, die Ursache der erektilen Störung abzuklären. Die Abklärung umfasst vor allem eine genaue Anamnese (genaue Befragung des Patienten), eine eingehende körperliche allgemeine Untersuchung sowie die Bestimmung von hormonellen Blutwerten und die Kontrolle der Leber- und Nierenfunktion.

Zunächst kommen Medikamente zum Einsatz. Falls dies nicht ausreicht, kann die Erektion durch Injektion von Medikamenten in den Schwellkörper stimuliert werden. Wenn auch diese Maßnahmen versagen, ist die Implantation von Schwellkörperprothesen eine Alternative. Die Kosten für ein Penisimplantat werden in Deutschland von den Krankenkassen übernommen. In der Urologie der Dr.Lubos-Kliniken werden alle Arten von Penis-Implantaten eingesetzt, sodass für jeden Patienten eine individuelle Anpassung erfolgen kann, nicht nur in Bezug auf Länge und Durchmesser der Implantate, sondern auch in Bezug auf den Implantat-Typ (AMS, Boston Scientific, Coloplast).

Viele Männer lehnen ein Penisimplantat ab. Neben den oben genannten Medikamenten und Injektionen in den Penis gibt es weitere Therapiemöglichkeiten. Nur durch ein Ausschöpfen von allen therapeutischen Maßnahmen kann ein optimales Ergebnis erzielt werden. Unterstützend ist z.B. eine Stosswellen-Behandlung des Penis hilfreich. Die ESWT (Extrakorporale Stosswellentherapie) wird ambulant ohne Anästhesie durchgeführt. Sie ist schmerzlos und dauert lediglich einige Minuten. Die Behandlung sollte ein- bis zweimal pro Woche wiederholt werden, bei ca. 4-6 Anwendungen. Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt.

Die Stosswellen erzeugen einen mechanischen Stimulus in den Schwellkörpern und führen hierdurch zu biochemischen Veränderungen im Gewebe. Die Stosswellentherapie wird bei Potenzproblemen zur Erzeugung einer Gefäßneubildung im Penis sowie einer verbesserte Blutzirkulation eingesetzt. Die Krankenkassen in Deutschland erstatten diese Therapieform nicht.

Weitere Informationen sind hier zu finden: https://ed-stosswelle.de/

Übersicht Urologie
Kontakt
Team
Behandlungsspektrum
Moderne Lasertherapien
Konsiliarärzte Plastische Chirurgie
Publikationen & Presse
Übersicht Urologie
Kontakt
Team
Behandlungsspektrum
Senkung von Beckenorganen
Inkontinenz
Fistelchirurgie
Impotenz
Gut- und bösartige urologische Tumor­erkrankungen
Lymphknotenmetastasen bei Hodenkrebs
Harnröhrenverengungen
Urogenitale Fehlbildungen
Refertilisierung
Laparoskopische und endoskopische Eingriffe
Konsiliarärzte Plastische Chirurgie
Publikationen & Presse

Suche

Drücken Sie "Enter" zum Starten der Suche