Orthopädie

Rheuma Chirurgie

Rheuma-Chirurgie - Was ist das?

Die Rheumaorthopädie bzw. die Rheumachirurgie umfasst die Diagnostik und die konservative sowie operative Behandlung verschiedener Erkrankungen aus dem sogenannten „Rheumatologischen Formenkreis“.

Hierzu gehören im engeren Sinne die durch entzündliche Veränderungen der Gelenkschleimhaut (Synovialitis) bedingten Gelenkerkrankungen wie typischerweise die rheumatoide Arthritis und die Psoriasis-Arthritis, aber auch alle abnutzungsbedingten Krankheitsbilder, welche sich an praktisch allen Körpergelenken manifestieren können.

Die Rheumaorthopädie hat sich in den letzten Jahrzehnten als eigenes Spezialgebiet der Orthopädie im deutschsprachigen Raum aber auch im europäischen Ausland etabliert und wird als Schwerpunkt im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie im Rahmen einer zusätzlichen Facharztprüfung zertifiziert.

Dr. med. Karl-Ludwig Schattenhofer

Leitender Arzt Rheumachirurgie

Facharzt für Orthopädie

Illustrationen auf dieser Seite sind Eigentum von ZIMMER BIOMET

Der Bereich Rheumaorthopädie bzw. Rheumachirurgie wird in den Dr. Lubos Kliniken Bogenhausen von Herrn Dr. med. Karl-Ludwig Schattenhofer als Koordinator vertreten.

Gemäß den rheumaorthopädischen Leitlinien werden die Patienten nach der Diagnosestellung und der Feststellung der Operationsindikation stationär aufgenommen, operativ versorgt  sowie nach der Operation bis zur Entlassung im Rahmen der täglichen Visiten engmaschig betreut.

Dies gewährleistet wie auch in den anderen Abteilungsbereichen der Klinik den engen persönlichen Kontakt des Operateurs zum Patienten und die Einhaltung und Sicherung der von der „Assoziation für Orthopädische Rheumatologie (ARO)“  geforderten Qualitätsstandards.

Operative Eingriff der Rheumachirurgie

Der klassische operative Eingriff der Rheumachirurgie ist die Synovektomie (= die Entfernung der entzündlichen Gelenkschleimhaut) an allen großen und kleinen Gelenken der oberen und unteren Extremitäten, welche heute meist minimal-invasiv im Rahmen einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) erfolgt.

Darüber hinaus  werden Gelenke, die durch Rheuma  zerstört wurden, auch offen operiert.

Dabei kommen zahlreiche Verfahren zum Einsatz:

  • Gelenkkorrektur,
  • Beinachsen-Umstellung,
  • gelenkerhaltende und -versteifende Operationen an Händen und Füssen,
  • Sehnenersatzplastiken bis hin zum Einbau von Endoprothesen an großen und kleinen Gelenken.
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